Reparieren hat Zukunft!

Im Rahmen der diesjährigen Ökofilmtour werden in Zusammenarbeit mit dem Träger der Tour, dem Potsdamer FÖN e.V., und dem Verein Bildung und Aufklärung Zossen e.V. Abendveranstaltungen in drei Ortsteilen der Stadt Zossen durchgeführt. Besonders gefreut hat uns aber, dass der WIR e.V., Träger des Schulprojektes „Rückgrat“, aus den ihn vorgeschlagenen Filmen zwei auswählte und bereits die erste Veranstaltung durchgeführt hat. „Reparieren statt wegwerfen“ heißt ein Weg zur Nachhaltigkeit. Welche Gedanken sich junge Menschen, die Zukunft unserer Gesellschaft, dazu machen, zeigen die Zuschriften und Bilder, die Schüler an den Bildung und Aufklärung Zossen e.V. geschickt haben. Wir denken, dass sie es wert sind veröffentlicht zu werden.

 

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In der Schule behandeln wir gerade das Thema „Reparieren statt wegwerfen“. Zu diesem Thema haben wir vor kurzer Zeit einen passenden Film geguckt. In diesem Film wurde gezeigt, wie ein älterer Herr (Heinrich Jung) aus einer Kleinstadt seinen Mitmenschen dabei hilft, defekte Gegenstände zu reparieren, damit sie diese nicht wegschmeißen und somit neu kaufen müssen. Außerdem erzählte Heinrich Jung in diesem Film, dass größere Firmen ihre Kunden sabotieren, indem sie ihre Produkte absichtlich nicht lange haltbar herstellen, sodass die Kunden die Geräte schneller neu kaufen müssen. Heinrich Jung hat mit seiner kleinen Werkstatt namens Blitzblume in seinen 38 Jahren Arbeitszeit mehr als 13.000 Waschmaschinen, 7.400 Geschirrspüler, 2.000 Trockner, 1.000 Kühlschränke und 400 Staubsauger repariert und somit enorm der Umwelt geholfen.

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Durch diesen Film lernten wir, dass man mit anderen Ansichten an defekte Gegenstände ran gehen sollte und sie nicht direkt als defekt abstempelt. Man sollte lieber erst versuchen diese Geräte zu reparieren oder sie zu einer Werkstatt bringen anstatt sie direkt wegzuwerfen. Außerdem wissen wir nun, wie umweltschädlich es ist Geräte zu entsorgen.
Wir denken, dass dieser Film sehr hilfreich für die Zuschauer ist, da er sehr motiviert, genau das zu machen, was auch Heinrich Jung jeden Tag für die Welt und seine Mitmenschen tut. Außerdem haben wir bemerkt, dass es sich besser anfühlt etwas selber zu reparieren als das Gerät neu zu kaufen. Man lernt viel dazu und bekommt mehr Selbstvertrauen.

Tim Kutsch
Joel Haselbach
Schulprojekt „Rückgrat“

 

 

 

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Durch den Film „Reparieren statt wegwerfen“, den wir in der Schule geguckt haben, haben wir viel über das Thema Nachhaltigkeit gelernt. Das schockierende ist nicht nur, dass manche Firmen ihre Sachen so produzieren, dass sie schneller kaputt gehen, damit sie mehr Produkte verkaufen können, sondern der Müll- und Plastikverbrauch generell. Wenn man einfach mehr Produkte reparieren würde, wäre unser Müllproblem um einiges besser. Die Arbeit die Heinrich Jung verrichtet ist genau das richtige, denn man kann viele Produkte auf Dauer billiger reparieren lassen als immer wieder ein neues kaufen zu müssen. Was ist besser? Einen Backofen nach 5 Jahren für 200€ reparieren lassen, der dann 30 Jahre hält oder alle 5 Jahre einen neuen Backofen für 400€ kaufen? In dem Film werden viele Sachen angesprochen und auf ihre Wichtigkeit hingewiesen. Das Reparieren verschiedener Produkte haben wir im Anschluss des Films in unserem Praxisunterricht auch als Aufgabe gesehen. Unter den Produkten, die wir repariert haben, waren zum Beispiel eine Handtasche mit losem Henkel oder eine Hundebox mit einem kaputten Reißverschluss. Alle Produkte kann man nun wieder ohne Probleme benutzen. Wir möchten Sie bitten, das nächste Mal mehr darauf zu achten, was sie wegwerfen. Ist es wirklich kaputt oder kann man es noch reparieren? Helfen Sie das Müll- und Plastikproblem besser unter Kontrolle zu bekommen!

Vivien Solarek und Leon Frick
Schulprojekt „Rückgrat“ Wir e.V.

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